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Toulouse, Frankreich, 15. September 2003 – Zur
Unterstützung seiner Produktionsabläufe für den
neuen Airbus A380 hat Airbus jetzt SAP Advanced Planning &
Optimization (SAP APO) implementiert, eine Komponente von mySAP
Supply Chain Management (mySAP SCM). Ziel ist es, die
Geschäfts- und Produktionsprozesse rund um dieses neue,
größte Passagierflugzeug der Welt, zu verbessern.
Europas führender Flugzeugbauer will insbesondere die
Zusammenarbeit zwischen einzelnen Fertigungsstandorten optimieren,
die Produktivität in der Montage erhöhen sowie
sämtliche Abläufe unternehmensweit integrieren.

Als Gemeinschaftsunternehmen der European Aeronautic Defense and
Space Company (EADS) und BAE Systems, fertigt Airbus derzeit in
vier Ländern: Deutschland, Frankreich, Spanien und
Großbritannien. Jeder Standort produziert bestimmte
Flugzeugteile, die anschließend nach Toulouse und Hamburg zur
Endmontage verfrachtet werden. Diese Fertigungsorganisation
erfordert ein flexibles, technisch ausgefeiltes Supply Chain
Management, das alle Prozess- und Firmendaten von den verschiedenen
Standorten sammelt und in einem einzigen Logistiksystem
zusammenführt. Airbus nutzt bereits seit mehreren Jahren an
allen Standorten SAP R/3 und baut jetzt darauf auf, um seine
IT-Infrastruktur und die standortweite Integration der
betrieblichen Prozesse weiter voranzutreiben.

„Airbus hat mit SAP eine einheitliche Beschaffungs- und
Lieferkettenplanung etabliert, die Prozesse aller Standorte
harmonisiert und in einem eng koordinierten Netzwerk für
reibungslose und effiziente Arbeit sorgt“, erklärt Jean-Pierre
Albaret, Vice President für Informationsmanagement bei Airbus.
„Außerdem lässt sich das System problemlos in die
bestehenden Verwaltungsprozesse integrieren, so dass die
Implementierung von SAP APO schnell realisiert werden konnte. Der
Nutzen war sofort erkennbar. Als langjähriger Kunde konnten
wir sicher sein, dass SAP unsere Anforderungen versteht und die
Lösung mehr Innovation und Effizienz für unsere
Betriebsführung zur Verfügung stellen würde.“

Schnelle Implementierung
Auf Grund der standardisierten SAP-Schnittstellen konnten bei
Airbus bereits bestehende Prozesse von SAP R/3 in
Produktionssystemen schnell in eine einheitliche Planungsplattform
integriert werden, ohne spürbaren Einfluss auf existierende
Systeme. Dabei wird der SAP APO schrittweise, dem aktuellen Bedarf
in der A380-Produktion entsprechend, implementiert. So erhält
Airbus höhere Flexibilität für die Implementierung
und profitiert bereits in den einzelnen Lösungsphasen von der
neuen Anwendung. Die erste Projektphase wurde im Juni 2003
abgeschlossen.
Außerdem zieht Airbus dadurch auch einen höheren Nutzen
aus vorhandenen SAP-Lösungen wie mySAP Supplier Relationship
Management (mySAP SRM), mySAP Product Lifecycle Management (mySAP
PLM) und SAP Business Information Warehouse (SAP BW).

Höhere Produktivität in der Montage
Die Frist für die Endfertigung des A380 rückt immer
näher und damit wird die Organisation der Montage zunehmend
wichtiger. Durch die nahtlose Integration mit dem bestehenden
Enterprise Resource Planning kann SAPs SCM-Lösung jederzeit
aktuelle Informationen wie beispielsweise Produktionsauftragsstatus
und Materialverfügbarkeit aus der Airbus-Fertigungshalle
abrufen. mySAP SCM liefert Montagearbeitern und -managern eine hohe
Transparenz über die Betriebsabläufe und die
Möglichkeit, die Personal-, Material- und
Anlagenkapazitäten präzise auf den zu erwartenden Bedarf
in der Fertigungskette abzustimmen. Dadurch ist Airbus in der Lage,
seine gesamten Prognosen und entsprechende Planungen im Unternehmen
zu verbessern und Lieferfristen genau einzuhalten.

„Die flexiblen, industriespezifischen Funktionen von mySAP SCM
entsprechen genau den Produktionsanforderungen des Airbus A380 –
standortübergreifendes Fertigungsmanagement, vollständige
Transparenz der Produktionsabläufe sowie schnelle Integration
in bestehende Verwaltungsprozesse“, kommentiert Claus Heinrich,
Vorstandsmitglied der SAP. „Wir haben unsere Erfahrungen bei
über 200 Kunden aus der Luftfahrt mit unserem Expertenwissen
zu einer Lösung für die Planung und Zusammenarbeit in
Lieferketten kombiniert, mit der die Produktion dieser neuen
Flugzeuggeneration optimal unterstützt wird.“

Informationen zu Airbus
Airbus, mit Hauptsitz in Toulouse, Frankreich, ist ein Unternehmen
der European Aeronautic Defense and Space Company (EADS) mit BAE
Systems und beschäftigt über 45.000 Mitarbeiter vor allem
an Standorten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und
Spanien. In diesen Ländern besitzt Airbus 16 Entwicklungs- und
Produktionsstätten, die nicht nur komplette Sektionen der
Flugzeuge produzieren, sondern gleichzeitig auch Kompetenzzentren
für ihren jeweiligen Bereich darstellen. Die voll
ausgestatteten Sektionen werden zur Endmontage nach Toulouse (A320,
A300/310, A330/340 und zukünftig A380) oder Hamburg (A318,
A319, A321, im Rahmen der Endmontage künftig auch A380)
gebracht.

Informationen zu SAP
Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit
führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Angebot der
SAP umfasst die Geschäftsanwendungen der mySAP Business Suite,
Technologielösungen für die
unternehmensübergreifende Integration von
Geschäftsprozessen sowie Standardsoftware für den
Mittelstand. Darüber hinaus unterstützt SAP mit 23
Branchenlösungen industriespezifische Kernprozesse. Damit sind
Unternehmen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie
mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren
und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu
verbessern. Mehr als 13 Millionen Anwender in über 20.000
Unternehmen setzen SAP-Lösungen in mehr als 120 Ländern
ein. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit
drittgrößte unabhängige Softwareanbieter mit
Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr
2002 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 7,4 Mrd. Euro.
Derzeit beschäftigt SAP über 28.900 Mitarbeiter, davon
rund 12.500 in Deutschland.

Weitere Informationen unter: www.sap.de