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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Accenture (vormals
Andersen Consulting) musste in seinem zweiten Geschäftsquartal
(Ende: 28. Februar 2002) einen Gewinnrückgang von rund 87
Prozent auf 10,6 Millionen Dollar oder zwei Cent je Aktie
hinnehmen. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, als das Management-
und IT-Beratungshaus noch nicht börsennotiert war, lag der
Nettoprofit bei 80,9 Millionen Dollar. Schuld an dem jüngsten
Gewinneinbruch sind unter anderem Abschreibungen in Höhe von
212 Millionen Dollar für Investitionsverluste. Den Umsatz
konnte Accenture jedoch leicht von 2,88 auf 2,91 Milliarden Dollar
steigern.

Firmenchef Joe Forehand äußerte sich vorsichtig in
Bezug auf die kommenden Monate. Zwar gebe es Anzeichen für
eine Konjunkturbesserung, dennoch rechnet er eher mit einem
langsamen Wirtschaftswachstum.

Die Anleger hatten offenbar bessere Zahlen erwartet: Das
Accenture-Papier sank am gestrigen Donnerstag um sieben Prozent und
notierte zum Börsenschluss bei 22,55 Dollar. (ka)