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77 Prozent setzen auf Online-Werbeanzeigen

  • Studie „Online-Marketing-Trends 2009“ neu
    aufgelegt
  • 53% verstärken Online-Marketing, nur 8% reduzieren
  • Unternehmens-Blogs setzen sich nicht durch

Die Finanzkrise zwingt Unternehmen, Ihre Werbung zu
überdenken. Textanzeigen in Suchmaschinen profitieren davon.
Neben Usability, Seitenoptimierung (SEO), E-Mail und
Web-Controlling gehören seit diesem Jahr auch bezahlte
Textanzeigen (SEM) zum Pflichtprogramm des Online-Marketing. Das
ist eines der Ergebnisse der neuen Studie
„Online-Marketing-Trends 2009“ der Unternehmensberatung
Absolit. Diese fünf Instrumente werden von über drei
Viertel der 474 befragten Unternehmen eingesetzt. Am stärksten
im Kommen sind Mobile Marketing und das Unternehmens-Engagement auf
Social-Web-Portalen. Eine Kurzversion der Studie gibt es unter:
www.absolit.de/trends als Download.

Die Studie wird seit 2006 jährlich durchgeführt. Ein
Vergleich der Werte offenbart Trends. So war das Thema Blog in der
Vergangenheit überbewertet. 2007 wollten noch knapp sechzig
Prozent der Unternehmen verstärkt bloggen; 2009 sind es nur
noch 48 Prozent. „Corporate Weblogs sind ein Flop“
kommentiert Berater Torsten Schwarz die Ergebnisse. Nur einigen
wenigen Firmen gelingt es, wirklich interessante Blogs zu
betreiben. „Außer Frosta, Walther und dem Shopblogger
gibt es nur wenige Beispiele guter Unternehmensblogs“
bemängelt Schwarz. Stark im Kommen ist auch das Social Web.
Elf Prozent mehr Unternehmen als noch 2007 wollen verstärkt
nach Möglichkeiten suchen, in Communities Präsenz zu
zeigen.

Neu bei den Pflichtaufgaben der Online-Marketer ist das Schalten
von Suchwortanzeigen (SEM). Von 67 auf 77 Prozent stieg der Anteil
der Unternehmen, die SEM einsetzen. Nur wenig verändert sind
die Themen Homepage, E-Mail-Marketing und Web-Controlling. Die
Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit (Usability) steht nach wie
vor ganz oben, gefolgt von der Optimierung für Suchmaschinen
(SEO). Genau wie E-Mail-Marketing ist die Bedeutung eines guten
Google-Rankings bei Online-Marketern heute unumstritten. Insgesamt
verstärken 53 Prozent der Unternehmen ihr Online-Marketing und
nur 7,7 Prozent reduzieren ihr Budget. Große Unternehmen
verstärken Online-Marketing in höherem Maß als
kleine.

Die Kür des erfolgreichen Online-Marketing stellt nach wie
vor der Einsatz von Web 2.0-Instrumenten dar. Dazu gehört der
Einsatz von nutzerfreundlichen Techniken wie AJAX ebenso wie das
Zulassen von Kommentaren der Nutzer. Diese nutzergenerierten
Inhalte sind für traditionell denkende Marketingabteilungen
jedoch noch immer ein heißes Eisen.

Instrumente des klassischen Online-Marketing wie Banner und
Affiliate Marketing sind in ihren jeweiligen Bereichen Pflicht,
nicht aber flächendeckend. Wer heute mit einer klassischen
Imagekampagne Reichweite aufbauen will, setzt
selbstverständlich Bannerwerbung ein. In jüngeren
Zielgruppen liegt die Mediennutzungszeit des Internet bereits
höher als TV. Affiliate-Marketing wiederum ist im
Versandhandel Pflicht. Wer online Produkte vertreibt, nutzt
selbstverständlich diese Form der erfolgsbasierten
Werbung.

Rezensionsexemplare gibt es unter:www.absolit.de

Absolit berät Unternehmen bei der Integration von
E-Mail-Marketing. In Workshops vermittelt der Buchautor Torsten
Schwarz aktuelles Praxiswissen. Er ist Herausgeber des vom
Schimmel-Media-Verlag publizierten Beratungsbriefs
Online-Marketing-Experts.de.

Die Rogator AG gehört europaweit zu den führenden
Unternehmen für Onlinebefragungen. Die Leistungen reichen von
der Softwarebereitstellung über Support bei Projektdefinition
und -durchführung, Befragungsmethodik und Fragebogenerstellung
bis zum Full-Service.